Team Rheinhessen mit vielen Teilnehmern bei Rad am Ring dabei
Die Einzelstarter
Als Einzelstarter stellte sich Uwe Kolb der wohl größten Herausforderung des Rennwochenendes beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Auf der legendären „Grünen Hölle“ bewies er über die gesamten 24 Stunden eindrucksvoll Ausdauer, mentale Stärke und Kampfgeist.
Die ersten Rennstunden verliefen nahezu nach Plan. Lediglich die erste Runde ging Uwe etwas zu schnell an, bevor er anschließend sein geplantes Renntempo fand und konstante Rundenzeiten fahren konnte. Dank der hervorragenden Verpflegung durch seine Frau Maud gelang es ihm, die ersten sieben Rennstunden kontrolliert und souverän zu absolvieren.
Die größte Herausforderung wartete jedoch in der Nacht. Die nur teilweise ausgeleuchtete Strecke, kalte Temperaturen und die zunehmende Müdigkeit machten das Fahren deutlich schwieriger. Bergab musste das Tempo reduziert werden, die Rundenzeiten wurden länger und selbst einfache Abläufe erforderten höchste Konzentration. Dennoch kämpfte sich Uwe Runde für Runde weiter über den Nürburgring.
Mit dem Sonnenaufgang kehrten neue Kräfte zurück. Unterstützt durch Frühstück, frische Verpflegung und die Begleitung von Johanna auf zwei Runden konnte Uwe noch einmal wertvolle Kilometer sammeln. Auf der letzten Runde entschied er sich bewusst gegen eine weitere Runde und brachte sein Rennen souverän ins Ziel.
Nach 24 Stunden standen beeindruckende Zahlen zu Buche: 19 Runden, 494 Kilometer und 10.816 Höhenmeter. Damit belegte Uwe einen hervorragenden 9. Platz von 140 Startern in seiner AK sowie den 42. Platz von 588 Einzelstartern in der Männerwertung.
Das Team Rheinhessen gratuliert Uwe zu dieser außergewöhnlichen Leistung.
Katharina Pier erreichte den 47. Platz in der Gesamtwertung sowie den 13. Platz in ihrer AK.
Daniel Thiem und Martin Garbe belegten im 50-km-Gravel-Rennen den 23. beziehungsweise 32. Platz in der Gesamtwertung und wurden Sechster beziehungsweise Zehnter in ihren AK.
Rudolf Weis erreichte den 443. Platz in der Gesamtwertung sowie den 7. Platz in seiner AK

24-Stunden-Rennen am Nürburgring
Mit gleich drei 4er-Teams stellte sich das Team Rheinhessen der Herausforderung des traditionsreichen 24-Stunden-Rennens am Nürburgring.

Team Rheinhessen I
Das jüngste Team des Vereins, bestehend aus Tim Lauer, Tim Ludwig sowie den Gastfahrern Ole und Thore Perske, erwischte einen starken Start. Ole Perske übergab nach der ersten Runde mit einem Schnitt von über 39 km/h bereits auf Platz 5. Im weiteren Rennverlauf etablierte sich das Team in den Top Ten der Gesamtwertung und lag zeitweise sogar auf Podiumskurs in der Altersklassenwertung. Nach 31 gefahrenen Runden belegte das Quartett einen hervorragenden 12. Platz von 931 Vierer-Teams sowie den 5. Platz in der AK.
Team Rheinhessen II
Sven Biermann, Peter Baumann, Heiko Stieb und Oliver Fuhr gingen als Masters-4-Team an den Start und hatten sich ein klares Ziel gesetzt. Durch eine starke Mannschaftsleistung erarbeiteten sie sich bereits in den ersten Rennstunden einen kleinen Vorsprung von 12Min, den sie bis in die Nacht halten und am Morgen weiter ausbauen konnten. Auf den rund 700 Kilometern und 17.000 Höhenmetern blieb das Team von größeren Problemen verschont und setzte ihren Rennplan nahezu perfekt um. Am Ende stand der verdiente Sieg in der AK Masters 4 mit einem Vorsprung von rund 30 Minuten sowie der 104. Platz in der Gesamtwertung.

Team Rheinhessen III
Für Team Rheinhessen III starteten Stefan Loskamp, Thomas Helmdach, Heiko Hecht und Dennis Codery, der im Rennen kurzfristig durch Alexander Schaumburg ersetzt wurde. Nach einem starken Beginn musste das Team bereits in Runde vier einen technischen Defekt mit einem Zeitverlust von rund acht Minuten verkraften. Kurz darauf fiel Dennis aus gesundheitlichen Gründen aus, sodass Alexander Schaumburg spontan einsprang. Trotz dieser Herausforderungen absolvierte das Team das gesamte Rennen ohne weitere Zwischenfälle und zeigte großen Teamgeist. Mit dem 80. Platz in der Gesamtwertung sowie dem 12. Platz von 216 Teams in der AK war die Mannschaft am ende mehr als zufrieden.
















