Alexander Schaumburg

Alexander Schaumburg stellt sich vor:


Wie bist Du zum Radsport gekommen?
Meine Leidenschaft zu dem Radsport war bereits in meiner Kindheit vorhanden. Ich bin in einer ländlichen Gegend aufgewachsen und da es kaum öffentliche Verkehrsanbindungen gab, habe ich eben alles mit dem Rad erledigt. Leider wechselte ich mit 16. zu einem Zweirad mit Motor und dies hielt bis zu meinem 24. Lebensjahr an. Danach kaufte ich mir wieder ein MTB und habe auch einige CC-Rennen hiermit bestritten. Aber als im Jahr 2013 ein Sturm die Bäume im Wald durcheinander wirbelte, wollte ich nicht länger mit dem MTB auf der Straße fahren. So kaufte ich mir für die Straße ein Rennrad und diese Affinität hält bis heute an.

Welches Rennen war in der vergangenen Saison Dein Highlight und warum?
In der vergangenen Saison gab es viele Highlights. Zum einen „Rad am Ring“ – was mich tatsächlich an die Versagensgrenze führte, da ein Krampf auf den anderen folgte und dennoch bestand der Wille einfach weiter zufahren. Nochmals vielen Dank an Klaudius, der nicht mehr von meiner Seite wich und ich glaube wir haben uns gegenseitig motiviert. Als weiteres Highlight würde ich die Deutsche Meisterschaft der Jedermänner in Nidda zählen, die mir gezeigt hat, dass ich wirklich gut in Form war und eine Top 10 Platzierung möglich gewesen wäre. Jedoch wurde ich kurz vor Ende der Distanz in einen kleinen Unfall verwickelt und konnte auf den letzten 4 Kilometern den Anschluss nicht wieder herstellen. Darüber hinaus war es toll mal einen Frühjahrsklassiker in Belgien zu fahren - Lüttich-Bastogne-Lüttich mit 274 KM, trotz des widrigen Wetters habe ich die Distanz in 9:50h bewältigt.

Wo würdest Du gerne viel öfter Rennrad fahren?
Viel öfter würde ich da fahren, wo es schön warm ist, z.B. die Französischen Alpen. Aber auch die Vogesen(Elsass) sind ein tolles Gebiet um die Gedanken schweifen zu lassen.