Team Rheinhessen

Cycling Team

Entega City Cross in Lorsch

Freitag 11. November 2011 von Sven Biermann

Sonntag ging es dann weiter in Lorsch, wo 4 Rheinhessen am Start standen. Hier Benes Rennbericht:

Nachdem Basti und ich  ja bereits Samstags im Einsatz waren, wurde die Fraktion des Teams Rheinhessen beim fünften Lauf des Deutschlandcups im heimischen Lorsch verdoppelt, da auch Sascha und Torsten ins Geschehen eingriffen.

Der Deutschlandcup ist die höchste deutsche Rennserie, also vergleichbar mit der Bundesliga, dementsprechend las sich auch die Startliste. Es war uns also klar, dass wir, die gerade aus der Winterpause kommen, wohl keine Chance auf eine vordere Platzierung haben würden, befinden sich die Spezialisten doch nahezu in Topform.

Auf Grund mangelnder Wertungspunkte, bekamen wir Startplätze am Ende des etwa 60 Mann starken Feldes zugeordnet und wer schon mal ein Querfeldeinrennen verfolgt hat weiß, dass eine gute Startposition in den ersten Reihen ein rennentscheidender Faktor ist. Nichts desto trotz starten Basti und Sascha stark und zeigten hierbei auch keinen Respekt vor großen Namen. Im Anschluss an die hektische Startphase konsolidierte sich die Rennsituation und das rheinhessische Duo um Basti und Sascha fuhren etwa um Platz 25 des Eliterennens, während der ehemalige Vizeweltmeister Christopf Pfingsten einem klaren Sieg entgegenfuhr.

Ich hingegen erwischte typischerweise einen schlechten Start und ging unter den letzten Fahrern ins Gelände. Ich kam jedoch immer besser in Tritt und konnte mich mit dem wie immer von Olek und seinem Team perfekt präparierten Kurs immer besser „anfreunden“ . So fuhr ich Fahrer um Fahrer auf und war nach der Hälfte des Rennens in Bastis Gruppe angekommen. Ich merkte, dass ich hier konditionell klar der Stärkste war. Aber anstelle weiter vor zu fahren und möglicherweise in die Top20 zu kommen, verklemmte sich meine Kette und ich stand gute 2 Minuten im Grünen, bis das ansonsten gewohnt zuverlässige Ridley wieder wollte. Dadurch verlor ich viele Plätze und Zeit. Mit Wut im Bauch konnte ich noch einige Fahrer stellen und auch fast in Bastis Gruppe vorfahren. Doch am Ende sprang Platz 28 heraus, knapp hinter Basti auf Platz 26 und Sascha auf 23, der also die teaminterne Wertung für sich entscheiden konnte. Torsten kam nach anfänglichen technischen Problemen auch immer besser in Tritt und schloss das Rennen auf Rang 34 ab.

Alles in allem zwar keine Top-Ergebnisse, aber Spaß hats gemacht sich bei frühlingshaften 17 ° vor heimischem Publikum  die Seele aus dem Leib zu fahren.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 11. November 2011 um 10:29 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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