Team Rheinhessen

Cycling Team

Rennen in Ascheffel und Nortorf

Mittwoch 30. März 2011 von schwarz

Nach einer weiten Anreise und einer Zwischenübernachtung bei Gaby Biermann in Barsinghausen, standen 5 Rheinhessen im hohen Norden am Start des Klassikers „Rund um Ascheffel“.

In der C-Klasse musste, etwas früher als der Rest, Sascha seine Form auf dem sehr welligen Kurs unter Beweis stellen. Er hatte allerdings keine größeren Probleme und kam im Hauptfeld als 24. ins Ziel.

Etwas später in der KT/A/B-Klasse standen dann Marc, Ingo, Bastian Fischer und ich gemeinsam mit etwa 150 anderen am Start des 115km langen Rennens. Im von KT-Teams, vor allem aus Dänemark, gespickten Feld wurde von Anfang an ein hohes Tempo gefahren, was schon in der frühen Phase einige Fahrer zum Abreißen zwang. Auf den zum Teil schmalen und von Schlaglöchern gespickten Straßen war ein kontrolliertes nach vorne fahren im Teamverband schwierig. Ingo war schon krankheitsgeschwächt angereist und musste daher schon früh die Segel streichen, machte aber vor allen in den ersten beiden Runden einen sehr guten Eindruck. Marc und Bastian mussten ebenfalls Aussteigen, da das Tempo über einen langen Zeitraum stark forciert wurde. Ich fühlte mich sehr gut und hatte weniger Probleme, sodass ich sogar einmal kurz in eine Verfolgergruppe springen konnte, die allerdings nur sehr kurz bestand. Auf der letzten Runde nahm ich mir vor weit vorne zu Fahren um in Endspurt evtl. noch eine vordere Platzierung zu erzielen, was auch einigermaßen gelang und ich etwa 20. des Hauptfeldes wurde. Da allerdings die Spitzengruppe ebenfalls 20 Fahrer umfasste wurde ich etwa 40. des Rennens.

Nortorf, Rennbericht von Marc:

Sonntag 27.3.. Merse, Ingo, Basti und  ich, sowie dieselben KT-Teams wie am Vortag und viele weitere starke Fahrer standen 12:45 am Start in Nortorf zum 125km Rennen. Der Start war hektisch, da sich jeder wegen einer Engstelle vorne im Hauptfeld einen guten Platz sichern wollte. Danach fuhr das Feld gut zusammen. Ich arbeitete mich schnell nach vorne um dem nervösen Treiben im Feld aus dem Weg zu gehen. Alles lief nach Plan, ich fuhr gute vorne und ging auch einige Attacken mit. Die stärkste Attacke, bei der 18 Fahrer in der zweiten Runde dem Feld davon fuhren, konnte ich leider nicht folgen.

An der Engstelle staute es sich immer wieder und ich musste mich mit anderen an die vorderen Fahrer des Feldes kämpfen. Anfangs lief das noch sehr gut, bis dann 35km vor Ende des Rennens große Löcher vor mir gerissen wurden. Diese Löcher konnte ich leider nicht mehr zufahren so dass ich irgendwann kurz vor Ende, Adieu sagen musste.

Ingo fühlte sich besser als am Vortag und hatte sich fest vorgenommen das Rennen, das von starkem Wind geprägt war, erfolgreich zu Ende zu fahren. Ein platter Hinterreifen allerdings in der sechsten Runde verhinderte jedoch abrupt dieses Vorhaben. Nichts desto Trotz reihte er sich nach einem Laufradwechsel und einer Runde wieder in das Feld ein, um wertvolle Rennkilometer zu sammeln.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 30. März 2011 um 20:52 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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