Team Rheinhessen bei Köln-Schuld-Frechen
Montag 21. März 2011 von schwarz
Hier Daniels Rennbericht:
Am Sonntag stand das Team Rheinhessen beim Frühjahrsklassiker „Köln-Schuld-Frechen“ mit Bastian Fischer, Sascha Starker, Dominik Merseburg und mir am Start.
Nach einer spaßigen Anreise im neuen Isuzu, nahmen neben uns auch 270 (!) andere Rennfahrer die 150 Kilometerrunde bei 15 Grad und strahlendem Sonnenschein unter die Räder, weshalb es enorm wichtig war, an den Schlüsselstellen in einer guten Position zu fahren. Hier waren wir bestens von unserem Teammanager Sven Biermann eingestellt, der das damals stattfindende Profirennen schon auf dem Treppchen beenden konnte. Als es nach 17 Kilometer erstmals auf eine schmale Straße ging, waren alle Rheinhessen ganz vorne im Feld und gingen so Stürzen aus dem Weg und auch in die Steigung fuhr ich an Position drei liegend, dicht gefolgt von den Teamgefährden. Nachdem der Berg bewältigt war, bestand das Feld nur noch aus rund 70 Fahrern, wobei auch Bastian dem Tempo leider knapp nicht folgen konnte. Auf dem Weg zum Ziel konnten sich drei Mann vom Feld lösen, weshalb es für uns im Massensprint noch um den vierten Platz ging. Immer wieder konnten wir uns im Feld finden und absprechen, sodass wir kurz vor dem letzten Kilometer alle an einer super Position waren. Leider verschätzen wir uns in der Distanz zum Ziel, da wir dachten es wäre noch mindestens 5 Kilometer, weshalb es uns nicht optimal gelang den Sprint anzufahren. Trotzdem schafften es Merse und Sascha optimal zu antizipieren und so den Sprung auf die Plätze 11 und 18. Trotz des guten Ergebnisses war auf jedem Fall mehr drin, da vor allem Merse mit nur einem Platz weiter vorne seine erste Platzierung eingefahren hätte. Gerade in den ersten Rennen ist es wichtig für das Selbstvertrauen, zu wissen, dass man in allen Bereichen auf Augenhöhe mit den Besten ist. Nicht nur die Beine, sondern auch die Ridley Räder waren in Köln auf höchstem Niveau, sowohl am Berg, als auch im Sprint. Am Ende müssen wir also die zahlreichen positiven Aspekte mitnehmen und motiviert in die nächsten Rennen starten.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 21. März 2011 um 10:53 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.
