Team Rheinhessen

Cycling Team

Nortorf: Ingo auf Platz 7

Sonntag 28. März 2010 von Sven Biermann

Neuer Tag, neues Glück. Alles begann heute mit einem Schlüsselerlebnis…aber davon später:-)

Nach meiner gestrigen Reifenpanne war ich heute natürlich besonders motiviert, auch mich mal so richtig in Szene zu setzen.Und nach der bravorösen Flucht von Daniel aus der C-Klasse stand ich denn mit Merse allein pünktlich 9 Uhr am Start. 93km auf einer ca. 12km Runde sollten absolviert werden. Die Runde war windig und flach, eingebaut hatte der Veranstalter eine kleine Schikane, die an Crossrennen erinnerte. Ja und wie richtig vermutet, wurde von Anfang an sofort aus dem Feld attackiert um eine Fluchtgruppe zu bilden. Aber heute waren wir mal auf Zack und so fand mich schon nach 8km in einer 13-köpfigen Ausreißergruppe wieder. Mit dabei auch sechs Dänen, auf die wir besonders aufpassten. Wir liessen es schön kreiseln und hatten bald 3min Vorsprung auf  das Feld!!! Auf den letzten Kilometern jagte dann eine Attacke die nächste die alle gekontert werden mußten. Doch leider bekam ich kurz vor dem Ziel bekam ich starke Krämpfe in meinem noch vom Kniescheibenbruch deutlich schwächeren linken Bein, so daß ich mich nicht mehr absetzen konnte.  Allerdings reichte es noch dann doch noch durch eine beherzte Fahrweise für den 7. Platz. Merse fuhr auch ein sehr gutes Rennen. Er verpaßte zwar meine Gruppe, konnte sich aber ebenso mit sieben Mitstreitern vom gut 100 Mann umfassenden Feld absetzen und wurde verdienter Maßen 19.er!

Fazit:  Ein sehr gutes Team, super Platzierungen und die weltbeste Betreuung durch Gabi, an dieser Stelle noch ein riesiges Danke schön!!!, machten dieses Wochenende zu einem tollen Ausflug den wir wohl so schnell nicht vergessen werden.

Mahlzeit
Ingo

Daniel fuhr heute dann nach seinem gestrigen Sieg sein erstes KTAB-Rennen. Hier seine Erfahrungen:
Schon die ersten Kilometer in der KTAB Klasse machten mir deutlich, dass hier ein anderer Wind weht. Das Grundtempo war viel höher und es wurde viel kontrollierter gefahren als in der C Klasse. Trotzdem fasste ich mir schon nach drei Kilometern ein Herz und versuchte mit einem Cervelo Profi davonzufahren. Unsere Flucht war jedoch nicht von langer Dauer und danach ging es häufig auf die Windkante. Rund das halbe Fahrerfeld wurde abgehängt, ich orientierte mich aber an Sven und war so immer im vorderen Teil. Auch die Zusammenarbeit mit den Stevens Hamburg Sportlern funktionierte gut. Trotz unserer aktiven Fahrweise verpassten wir jedoch die entscheidende 16 Mann Gruppe und da das Rennen gelaufen war und vor allem weil es heftig anfing zu Hageln und zu Regnen entschieden wir uns zwei Runden vor Schluss aus dem Hauptfeld heraus auszusteigen, um kein Gesundheitsrisiko einzugehen.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 28. März 2010 um 20:27 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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