Ron drittbester Deutscher bei der Münsterland-Tour
Sonntag 7. Juni 2009 von Sven Biermann
Am Freitag reisten wir in der Besetzung Ron Pfeifer, Christopher Hatz, Tim Kringe, Dominik Merseburg, Sebastian Fischer und Timon Loderer zu Sparkassen Münsterland-Tour an. Sage und schreibe 26 Mannschaften stellten sich dann am Freitag abend an den Start der ersten Etappe.
Hier mussten auf einem 3,4 km Rundkurs 25 Runden absolviert werden. Die Runde glich eher einem Kriteriumsparcours, schmale Straßen, viele Kurven und das alles mit 156 Fahrern, super. Es entwickelte sich dann auch ein regelrechtes Ausscheidungsfahren, so dass das Fahrerfeld immer kleiner wurde. Etwa zur Hälfte setzte sich dann eine 15köpfige Spitzengruppe ab, in der nur 2 deutsche Fahrer vertreten waren, von uns war keiner dabei. Diese Gruppe hielt sich auch bis ins Ziel, so dass bereits eine kleine Vorentscheidung für die Gesamtwertung gefallen war. Ron konnte im Finale des Feldes sich etwas vom Feld absetzen und belegte als 4. bester Deutscher auf der ersten Etappe Rang 19. Chris kam ebenfalls im sehr geschrumpften Hauptfeld an.
Als zweite Etappe musste von den Jungs ein 8,9km langes Einzelzeitfahren am Samstag vormittag bewältigt werden. Hier fuhren Chris und Ron wieder ein tolles Rennen, aber auch Sebastian Fischer und Tim Kringe zeigten hier, dass Sie in dieser Spezialdisziplin zu den besseren gehören.
Am frühen Abend stand dann die dritte Etappe an. Hier mussten wieder 85km absolviert werden. Hier kam dann erschwerend zu der sowieso schon sehr hochkarätigen Besetzung der mittlerweile eingesetzte Regen und die Kälte hinzu. Es war wie auf der ersten Etappe, ein reines Ausscheidungsrennen, dem leider Dominik, Tim und auch Sebastian zum Opfer fielen wie über 50 andere Fahrer auch. Wobei sich Sebastian bis zur Hälfte des Rennens sehr häufig in der Spitze des Feldes zeigte, aber ein Speichenbruch tat sein übriges, so dass er frühzeitig das Rennen beenden musste. Ron hatte auf dieser Etappe etwas mehr Glück und erwischte den 18köpfigen Zug. Hier gewann er dann auch eine Bergwertung. Im Finale der großen Kopfgruppe sprintete Ron dann auf Platz 12. Respekt. Chris und Timon fuhren die Etappe im zersplitterten Hauptfeld super zu ende.
Somit standen wir bei der letzten Etappe nur noch ´mit 3 Fahrern am Start. Wir wollten Rons Platz eventuell noch verbessern und Ron schielte mit einem Auge auch auf das Bergtrikot. Aber bereits nach 5km war alles anders. Timon hatte Defekt und da zu dem Zeitpunkt auf der bergigen Runde (auf 115km insgesamt 2300 Höhenmeter) gerade richtig schnell gefahren wurde, hatte er zu kämpfen überhaupt wieder ins Feld zurück zu kommen. Zwei Runden kämpfte er vergebens, so dass ich Timon dann raus genommen habe. Ron versuchte indes vorne auf die Bergpunkte zu fahren. Er konnte in der ersten Bergwertung des Tages auch 3 Punkte holen, war aber hier ebenfalls schon mit einem halben Platten unterwegs. Danach lösten sich aus dem Feld einige Fahrer, auch Ron versuchte mit einem Fahrer von Cebion den Anschluss an die Spitze, dieses gelang aber leider nicht, auch weil der Cebion-Fahrer innerhalb einer Runde 2 Defekte hatte. Als dann im Feld die Nachführarbeit des Spitzenteams aus Belgien einsetzte, war es auch um die Spitze geschehen. Das Feld war wieder komplett. Allerdings mittlerweile nur noch 60 Fahrer groß. Dann setzten sich 4 Fahrer ab. Auch Chris konnte sich für kurze Zeit aus dem Feld lösen, wurde aber wieder geschluckt. 2 Runden vor Schluss war Chris dann in einem Sturz verwickelt, so dass er den Anschluss ans Feld verlor. Ihm ist aber ein Glück nichts passiert. Ron fuhr die Etappe im kleinen Hauptfeld zu ende und konnte leider auch keine Berwertungspunkte mehr holen.
So ging die Sparkassen Münsterland-Tour als die bestbesetzte Rundfahrt, die wir bisher bestritten haben, für Ron mit dem 16. Gesamtplatz zu ende. Wie hoch das Ergebnis anzurechnen ist, zeigte die Tatsache, dass er drittbester Deutscher Fahrer war. Auch Chris zeigte wieder hervorragende Leistungen, die zwar nicht für eine vordere Platzierung reichten, aber für die kommenden Wochen doch auf einiges hoffen lassen. Timon fuhr nach seiner etwas langgewordenen Wettkampfpause wieder ein solides Rennen und auch Sebastian, Tim und Dominik haben gezeigt, dass Sie sich nicht nur verstecken brauchen. Vor allem Sebastian und Tim fuhren im Zeitfahren gute Zeiten. Wir hatten jedenfalls alle sehr viel Spaß. Jungs, bis zum nächsten mal…
Bilder kommen später…
Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 7. Juni 2009 um 22:50 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.