Team Rheinhessen

Cycling Team

Platzierung für Stephan in Böhl

Donnerstag 2. September 2010 von Sven Biermann

Am Dienstag Abend stand das Vollga-Kriterium in Böhl auf dem Programm. Auch 2 Rheinhessen standen hier am Start, um mit den 80 anderen Fahrern um die Wette zu fahren. Stephan hielt sich immer im vorderen Teil des Feldes auf, konnte anfangs aber nicht punkten. Das Rennen war so schnell, dass sich nie eine Gruppe für längere Zeit lösen konnte. Stephan konnte dann in einer Wertung sich auch Punkte ergattern. Sven wollte Stephan dann noch ein wenig helfen, weitere Punkte zu bekommen. Als die Beiden dann auf dem Weg nach vorne waren, hatte Stephan einen Sattelbruch. Glücklicherweise konnte er das komplette Rad wechseln und das Rennen fortsetzen. Am Ende belegte Stephan den 10. Platz, was für Ihn der langersehnte Klassenerhalt in der höchsten deutschen Amateurklasse bedeutet. Sven fuhr das Rennen ebenfalls im Feld zu ende, hatte aber mit dem Ausgang des Rennen nichts zu tun.

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DM-Berg, Seeheim und Zweibrücken

Montag 30. August 2010 von Sven Biermann

Am Wochenende machten sich unsere BL-Fahrer Ron und Daniel auf den Weg zur Berg-DM nach Weilheim in den Südschwarzwald. Beide reisten mit gemischten Gefühlen an, da Sie Ihre derzeitige Form gerade mit der nationalen Spitze nicht einordnen konnten. Ron belegte am Ende Platz 53. und Daniel beendete das Rennen frühzeitig. Das Team Hamburg-Rheinhessen belegte somit bei diesem schweren Rennen den 10. Platz in der Mannschaftswertung.

Am gleichen Tag fuhren Merse und Ingo in Seeheim ein B/C-Rennen. Hier Merses Bericht:

Ingo und ich standen heute zum BC-Rennen in Seeheim am Start. Das Kriterium führte über 65 Runden gleich 71,5km und etwa 100 Fahrer waren am Start.

Gleich die erst Attacke ging ich mit, da ich mir heute etwas vorgenommen hatte. Doch nach einer Runde waren wir wieder gestellt. Ingo konnte bei der ersten Wertung, als vierter, einen Punkt einfahren und war auch sonst im Rennen sehr aktiv. Auch ich versuchte es noch einmal, jedoch erfolglos. Keine Gruppe konnte sich in dieser Phase sehr lange vorne halten. Ich beschloss mich in der Folge etwas zu schonen und Kraft für das letzte Renndrittel zu sparen. Hier versuchte ich mehrfach zu punkten, kam aber nie unter die ersten vier. Bei der vorletzten Wertung gelang es mir durch die tolle Unterstützung Ingos zur derzeitigen Spitze aufzuschließen und ebenfalls einen Punkt zu ergattern. Leider war das Feld dann sehr nahe und ich musste die Flucht aufgeben. In den letzten Runden gab ich noch einmal alles und kam als circa 12. ins Ziel. In der Endabrechnung bedeutete das für uns beide etwa Rang 15-18 womit man ganz gut leben kann, auch wenn bei längerer Distanz mehr möglich gewesen wäre.

Sven als A-Fahrer musste nach Zweibrücken reisen. Hier standen die üblichen Verdächtigen aus der Pfalz am Start. Gleich in der ersten Runde ging dann auch die entscheidende 3-köpfige Gruppe, u.a. mit dem Seriensieger Gannopolskij. Im Feld wurde dann immer sehr um den einen verbliebenen Punkt gekämpft. Auch Sven konnte sich einmal mit einem Begleiter absetzen und den einen Punkt gewinnen. Im weiteren Rennverlauf konnte Sven sich nochmals gemeinsam mit Torty Resch vom Feld absetzen und sich wiederum einen Punkt sichern. Kurz vor der letzten Wertung schlossen dann noch 3 Verfolger zu den Beiden auf. Da die Spitzengruppe den Rundengewinn mittlerweile vollzogen hatte, ging es für Sven nun um 10 Punkte. Sven fuhr dann den Spurt von vorne und zu seinem eigenen Erstauen gewann er den Sprint und sicherte sich damit den 4. Gesamtplatz bei dem Rennen in Zweibrücken.

 

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viele Rennen für die Rheinhessen…

Montag 23. August 2010 von Sven Biermann

Waldalgesheim am Freitag, Lingenfeld am Samstag, Dierbach und Bramsche am Sonntag und für einige noch Montag Mutterstadt. Es standen somit viele Rennen auf dem Programm.

Freitag Abend ging es für 3 Fahrer nach Waldalgesheim. Daniel, Ingo und Sven und ca. 50 weitere Fahrer standen am Start, um gemeinsam um die Wette zu fahren. Direkt am Start ging eine 3-Mann Gruppe. Diese blieb auch sehr lange vorne, aber da das Feld nie so ganz langsam wurde, war die Gruppe immer in Reichweite. Kurz vor Ende des Rennens wurde die Gruppe eingeholt und es begann die übliche Springerei. Hierbei verpasste Daniel ganz knapp den Sprung in die entscheidende Gruppe. Er verhungerte regelrecht auf der Verfogung. Somit ging es im Feld dann um Platz 6. Den Spurt fuhr dann Sven von vorne, um den Drängeleien aus dem Weg zu gehen. 2 Fahrer fuhren dann auf der Zielgeraden noch an ihm vorbei, so dass er Platz 8 belegte. Daniel auf Platz 14 und Ingo ca. auf Platz 25 komplettierten das Ergebnis.

Einen Tag später fuhren Merse und Sven in Lingenfeld. 80 KTAB-Fahrer wollten hier ein gutes Ergebnis fahren. Das Rennen begann extrem schnell, so dass schnell viele Fahrer reißen lassen mussten. Auch Merse ging es am heutigen Tag nicht so gut, bedingt auch durch die Schwüle. Somit entschied er, sich für das Rennen in Dierbach einen Tag später zu schonen. Da bei dem Rennen direkt am Anfang eine 7-köpfige Spitzengruppe sich bildete, die das Feld erst nach dem Rennen wieder gesehen hat, ging es im Finale dann noch um den 8. Platz. Sven versuchte hier auch noch einen Preis abzugreifen. Dieses gelang ihm dann auch als 14.

Am Sonntag in Dierbach standen mit Ingo, Daniel, Merse und Sven insgesamt 4 Rheinhessen am Start. Die Rheinhessen waren schon sehr verwundert, wie gut das 88km-Rennen besetzt war, u.a. viele KT- und BL-Fahrer. Die Rheinhessen beteiligten sich dann an der üblichen Springerei, wobei sich vor allem Daniel hierbei sehr aktiv zeigte. Aber irgendwie verpassten Sie immer die Gruppen. Als dann 20 km vor Schluß ein heftiges Gewitter über der Strecke niederging, fuhren Sven und Ingo direkt in die Duschen. Daniel attackierte nochmal und kam in einer kleinen Gruppe als 24. ins Ziel und auch Merse erreichte kruz dahinter das Ziel.

Am Sonntag fuhr dann Ron noch bei einem BC-Rennen in Bramsche. In dem schnellen Kriterium konnte er sich auch ein paar Points sichern, so dass er im Endergebnis den 9. Platz belegte.

Am Montag in Mutterstadt stand in der C-Klasse Timon und in der KTAB Merse und Ingo am Start. Alle 3 Fahrer fuhren aktiv, aber mit der Entscheidung hatten Sie leider nichts zu tun.   

  

  

 

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Quäl Dich… in Polen

Sonntag 22. August 2010 von Friedsam

62 Km/h, Puls 203 – die Daten auf Timons Fahrradcomputer waren ebenso ungewöhnlich wie besorgniserregend. Dabei hatte das Rennen in Sucha Bedzinska gerade erst begonnen. Siebeneinhalb Runden à zwei Kilometer hatten die rund 180 Rennfahrer in der polnischen Kurstadt am Rande der Karpaten zurückzulegen, bevor es für rund 130 Kilometer hinaus ging aufs Land. Die Rennen in Sucha Bedzinska und Iwonicz am Folgetag gelten als die bedeutendsten polnischen Eintagesrennen und werden von der UCI mit dem Status 1.2 bewertet. Entsprechend motiviert gehen die osteuropäischen Profiteams zu Werke und genau das bekamen Timo und unsere weiteren vier Jungs – Toni, Merse, Arne und Phillip – bereits auf den ersten Kilometern zu spüren.
Nach einer entsprechenden Einladung des Veranstalters im Frühjahr waren wir in dem Bewußtsein in die südöstliche Ecke unseres Nachbarlandes gereist, hier vor allem neue Erfahrungen bei zwei wirklich großen Rennen sammeln zu können. Nachdem mit Stephan, Ron und Chris gleich drei unserer Stärksten absagen mussten, traten wir die über tausend Kilometer lange Reise nicht unter optimalen Bedingungen an, zumal Toni sich eine üble Infektion eingefangen hatte und in den Rennen nur antrat, damit wir beim Start die vorgeschriebene Mindestzahl von fünf Fahrern aufweisen konnten. Und so könnte man das Bölts-Zitat „Quäl Dich Du Sau!“ von vornherein als das heimliche sportliche Motto für unsere Jungs bezeichnen. Dem aber wurden sie mit Bravour gerecht. Bei dem von zwei langen Anstiegen dominierten Rennen in Sucha Bedzinska wuchsen vor allem Phillip und Merse über sich hinaus, hängten nicht nur die komplette deutsche Nationalmannschaft, sondern auch eine schöne Sammlung gestandener Profis ab und sicherten sich einen Platz in der Wertung. Damit hatten wir uns schon mal den Respekt der Veranstalter erworben, die uns danach spontan für das kommende Jahr wieder einluden.
Nach dem Rennen wartete der Transfer ins 250 km entfernte Iwonicz auf uns. Davon führten rund 150 km über Landstraßen. In einer Stunde kommt man auf Polens Landstraßen etwa 50 Kilometer weit. So mussten wir bei drückender Schwüle noch einmal gut vier Stunden im Auto “dünsten”. Es war fast Mitternacht, als wir in die Betten fielen. Das Rennen in Iwonicz über 176 knüppelharte Kilometer wurde zu einer regelrechten Abnutzungsschlacht. Nur rund 40 der gestarteten 180 Fahrer kamen am Ende ins Ziel, darunter leider keiner von unseren Jungs. Am längsten hielt sich Arne, der erst am letzten Anstieg den Kontakt zum Rest des Feldes verlor und den Anschluss dann nicht mehr schaffte.

pfeilschnelle Startrunden in Suchaunsere Jungs vor dem Start in Iwonicz

Dennoch brachte unsere „Expedition“ bis kurz vor die Grenze der Ukraine viele unvergessliche Eindrücke. Die Härte der Rennen, die teilweise im Wortsinne „erschütternden“ Straßenverhältnisse (und Bahnübergänge), die Begegnung mit gestandenen Profis, die zum Teil durchaus Protour-Niveau besaßen und auch die Eindrücke von Land und Leuten, all das bleibt haften. Übrigens auch die Strapaze der über fast 1.300 km langen Heimfahrt.

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Silberpreis in Bellheim

Montag 9. August 2010 von Sven Biermann

Einen Tag später stand 500km entfernt von Barsinghausen für Daniel, Merse, Stephan und Sven der Silberpils Preis in Bellheim auf dem Programm. 200km auf einer tellerflachen Runde mussten die noch etwas müden Vier bewältigen. Das Rennen plätscherte eingentlich die ganze Zeit so dahin. Es gab von anfang an eine Spitzengruppe, die im Finale wieder aufgefahren wurde und es kam zu einem Massensprint des kompletten Finales. In diesem hektischen Finale hielten die 4 sich dann aber zurück. Nicht gestürzt und super trainiert, das war auch die gesetzte Zielsetzung, denn in den kommenden Wochen stehen noch einige schöne Aufgaben für das Team auf dem Programm.

Im C-Rennen gingen der wiedergenesene Wichti und Timon an den Start. Hier konnte Wichti Timon für das Finale in eine gute Position fahren, so dass Timon am Ende den guten 6. Platz belegte.

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